Preiskalkulation für Beauty-Dienstleistungen in der Schweiz
Allgemein 2026-04-13 · 1 min Lesezeit

Preiskalkulation für Beauty-Dienstleistungen in der Schweiz

Die richtige Preiskalkulation für Beauty-Dienstleistungen in der Schweiz ist entscheidend für deinen Erfolg als Selbständige. Viele Beauty-Profis unterschätzen ihre Kosten und setzen ihre Preise zu niedrig an. Hier erfährst du, wie du deine Preise professionell kalkulierst.

Deine Kosten richtig ermitteln

Bevor du deine Preise festlegst, musst du alle Kosten kennen. Dazu gehören nicht nur die offensichtlichen Ausgaben wie Produkte und Miete, sondern auch versteckte Kosten:

  • Fixe Kosten: Miete, Versicherungen, AHV-Beiträge (aktuell 10,6% für Selbständige), Krankenversicherung
  • Variable Kosten: Produkte, Materialien, Weiterbildungen, Marketing
  • Zeitaufwand: Behandlungszeit plus Vor- und Nachbereitung, Administration, Kundenakquise

Vergiss nicht die kantonalen Unterschiede bei Steuern und Gebühren. In Zürich zahlst du beispielsweise andere Steuersätze als im Tessin oder in der Waadt.

Den Stundensatz berechnen

Für eine solide Preiskalkulation Beauty Dienstleistungen Schweiz solltest du zunächst deinen Mindeststundensatz ermitteln. Rechne deine monatlichen Gesamtkosten zusammen und teile sie durch deine tatsächlich verkaufbaren Stunden.

Ein Beispiel: Bei monatlichen Kosten von CHF 4'000 und 80 verkaufbaren Stunden ergibt das CHF 50 pro Stunde – das ist dein Mindestpreis, um kostendeckend zu arbeiten. Für Gewinn und unvorhergesehene Ausgaben solltest du mindestens 20-30% aufschlagen.

Marktpreise und Positionierung berücksichtigen

Analysiere die Preise deiner Konkurrenz in deiner Region. In Zürich oder Genf kannst du oft höhere Preise verlangen als in kleineren Gemeinden. Überlege dir, wo du dich positionieren möchtest:

  • Discount-Segment: Niedrige Preise, hohe Kundenzahl nötig
  • Premium-Segment: Höhere Preise durch Spezialisierung und besonderen Service
  • Mittelfeld: Ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis

Preise transparent kommunizieren

Erstelle eine klare Preisliste mit allen Dienstleistungen. Berücksichtige dabei auch Zusatzleistungen wie Beratung oder Nachbehandlung. Viele Kundinnen schätzen Paketangebote oder Treueprogramme.

Denke daran, deine Preise regelmässig zu überprüfen. Steigende Kosten für Produkte, höhere Krankenkassenprämien oder Mieterhöhungen müssen in deine Kalkulation einfliessen.

Eine professionelle Preiskalkulation ist das Fundament deines Beauty-Business. Auf selbständig.you findest du weitere kostenlose Leitfäden, die dir beim Start in die Selbständigkeit helfen.

Von der Redaktion · selbständig.you

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